Produktionsarten des Mailings

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Mailings

Produktionsarten des Mailings

Kuvertiertes Mailing

Es werden ein oder mehrere Teile zusammen in eine Briefhülle oder Versandtasche eingesteckt und maschinell (bei kleinen Auflagen manuell) verschlossen. Die Adresse ist entweder durch ein Fenster sichtbar oder wird vor- oder nachher auf die Briefhülle aufgedruckt.

Vorteile:
* Mailings können so gestaltet werden, dass diese vom Empfänger als hochwertig empfunden werden (Papiersorte, Schriftart, Prägung, Briefmarke etc.). Dies erhöht die Akzeptanz und Öffnungsrate.
* Der Inhalt des Mailings ist nicht von außen ersichtlich.
* Es können mehrere Prospekte/Produkte/Flyer zusammen einkuvertiert werden.

Eingeschweißtes Mailing

Es werden ein oder mehrere Teile zusammengetragen und in Folie eingeschweißt. Die Adresse wird vorher auf einen Adressträger aufgedruckt und ist durch die Folie lesbar.

Vorteile:
* Eingeschweißte Mailings sind bei hohen Auflagen rentabel.
* Es können mehrere Prospekte/Produkte/Flyer zusammen eingeschweißt werden – ein sogenanntes Package.
* Bei mehreren, bzw. dicken Produkten ist das Einschweißen günstiger als das Kuvertieren.
* Klebegebundene Kataloge können problemlos eingeschweißt werden.

Selfmailer

Bei einem gehefteten oder gefalzten Produkt wird eine Lasche um die offene Seite gelegt und mit Leim, oder Etiketten verschlossen und postfertig gemacht.

Vorteile:
* Einfachere Produktion gegenüber herkömmlichen Mailing, aufgrund weniger Bestandteile.
* Die Rabatte für geschlossene – und damit maschinenfähige Postsendungen – bleiben erhalten.

Offener Versand

Es werden klebegebundene, oder geheftete Kataloge/Broschüren adressiert und ohne Umhüllung postfertig gemacht.

Vorteile:
* Dieses ist die kostengünstigste Produktionsart.
* Hohe Auflagen sind schnell zu fertigen.

Varianten eines Mailings

Adressiertes Mailing

Bei einem volladressierten Mailing werden eigene Adressen (Bestandskunden, aktive/inaktive Kunden oder Interessenten) oder Adressdaten von Adresshändlern (sog. Adressbroker) beworben (Neukundenmailing). Merkmal dieser Mailing-Art ist, dass eine vollständige Anschrift zum Tragen kommt.

Teiladressiertes Mailing

Das teiladressierte Mailing enthält keinen Namen, sondern nur eine Anrede, die Straße mit Hausnummer und die Postleitzahl und den Ort. Die typische Anrede hierfür ist: „An die Bewohner des Hauses …“ Diese Art des Mailings wurde von der Deutschen Post entwickelt, die auch exklusiv die Datenbank der Teil-Adressen über Partner wie Schober hierfür vermarktet. Der Vorteil für den Werbetreibenden ist, dass er sein Mailing zielgruppengenau versenden kann. Unter anderem kann nach Verbreitungsgebiet, Alter, Wohnsituation, Kaufkraft, oder Konsumschwerpunkten selektiert werden.[1] Ein weiterer Vorteil ist, dass Streuverluste vermieden werden. Der Kunde selektiert vor dem Druckauftrag und erhält dann die maximal mögliche Anzahl an anzuschreibenden Haushalten oder Einzelpersonen. So kann die Auflage der zu druckenden Produkte optimiert werden.

Die dann durch Bestellung generierten echten Adressen kann der Werbetreibende in seine Kundendatenbank integrieren.

Unadressiertes Mailing (Wurfsendung)

Dieses Mailing entspricht der klassischen Postwurfsendung.

Hierbei gibt es in Deutschland zwei Möglichkeiten:
* Postwurfsendung an alle Haushalte
* Postwurfsendung mit Tagespost

Dieses Mailing kann über den Verbreitungsraum (bestimmte Postleitzahlengebiete, Bundesländer, oder Ballungsräume) selektiert werden. Der Werbetreibende entscheidet dann, ob er im Verbreitungsraum nur die Haushalte mit Werbung versorgt, die an diesem Tag auch andere Post bekommen („Tagespost“), oder ob er auch alle anderen mit Werbung versorgen will („an alle Haushalte“).

Um Ihre Mailingaktion effizient abwickeln zu können, übernehmen wir die Portooptimierung und die Aufbereitung gelieferter Daten zu zustellbaren Adressen.

Gerne beraten wir Sie ausführlich über unsere Möglichkeiten. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit uns: 05425-944528